Spinnmilben

Die Spinnmilben gehören zu den Spinnentieren.Die erwachsenen Tiere haben 4 Paar Beine und sind nur ca. 0,5 mm groß.Am besten kann man sie unter der Lupe betrachten. Sie können grün- und rotgefärbt auftreten. Die rotgefärbten Milben nennt man auch „Rote Spinne“. Die Spinnmilben vermehren sich besonders schnell bei trockenem, warmen Wetter.

Im Wintergarten und Gewächshäusern finden sie deshalb auch optimale Bedingungen. Das Milbenweibchen legt ungefähr 100 bis 200 Eier, die sich dann in mehreren Stadien zum erwachsenen Tier entwickeln.Die Spinnmilben findet man auf Stachel-,Johannisbeeren, Rosen, Chrysanthemen und an zahlreichen anderen Pflanzen. Sie sitzen meistens auf der Blattunterseite und saugen Pflanzensaft aus den Zellen.Der Schaden, der dabei entsteht, ist auch auf der Blattoberseite zu erkennen.Zunächst sind die Blätter weiß-gelb gesprengelt, werden kupferfarben und fallen schließlich ab. Bei starkem Befall sind auf der Blattunterseite feine Gespinstfäden zu sehen.

Bekämpfung mit biol.Pflanzenschutzmitteln:

Die Spinnmilben sind relativ schwer zu bekämpfen. Ein ölhaltiges Präparat (gibt es im Fachhandel) eignet sich hier besonders gut.Die rapsölhaltigen Mittel sind pflanzenverträglicher als die mineralölhaltigen.Nicht jede Pflanze kann eine Spritzung mit ölhaltigen Präparaten vertragen. Deshalb sollte man bei wertvollen Pflanzen eine Probespritzung an 2 oder 3 Blättern vornehmen und die Pflanze dann mehrere Tagen beobachten.

Bekämpfung durch natürliche Feinde, die Raubmilben:

Die Raubmilben ernähren sich ausschließlich von Spinnmilben, die sie aussaugen, aber auch von deren Larven und Eiern.Oft kommt es in der freien Natur nur dann zu einer größeren Ausbreitung von Spinnmilben, wenn durch Pflanzenschutzmaßnahmen die Raubmilbe als natürlicher Feind der Spinnmilbe vernichtet wurde.